Bahnhöfe in Deutschland

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Bahnhöfe in Deutschland

In Deutschland gibt es ein riesiges Netz an Schienenwegen, insgesamt etwa 33.000 Kilometer. Dementsprechend hoch ist auch die Dichte an Haltepunkten. Allein die Deutsche Bahn unterhält ungefähr 5400 Bahnhöfe unterschiedlicher Größe. Allgemein wurden die meisten Bahnhofsgebäude in den letzten Jahren zu kleinen bis großen Einkaufspassagen umgerüstet, um den Bedürfnissen der Reisenden entgegenzukommen. So bekommen Gäste neben dem Service der Reise- und Bahnauskunft sowie einer direkten DB Fahrplanauskunft auch die Möglichkeit zum Shoppen.

Im Allgemeinen sind die Bahnhöfe in Deutschland ein zentraler Anlaufpunkt des örtlichen ÖPNV. Somit bilden diese oftmals eine Art Mittelpunkt im Alltagsleben der Menschen. Aus diesem Grund verfügen die meisten auch über repräsentative Empfangsgebäude, die mitunter das Stadtbild prägen und einen gewissen Wiedererkennungswert haben.

Die größten deutschen Bahnhöfe

Bahnhof Reisende (täglich) Gleise
München Hbf 450.000 34
Frankfurt (Main) Hbf 450.000 29
Hamburg Hbf 450.000 12
Berlin Hbf 300.000 14
Köln Hbf 280.000 11
Hannover Hbf 260.000 12
Düsseldorf Hbf 250.000 16
Stuttgart Hbf 240.000 17
Nürnberg Hbf 180.000 23
Essen Hbf 170.000 13

München Hauptbahnhof

Einer der drei größten Bahnhöfe Deutschlands befindet sich in der bayrischen Landeshauptstadt München. Der Münchner Hauptbahnhof hat insgesamt 32 Gleise, was einen absoluten Rekordwert in Deutschland darstellt. Pro Tag nutzen etwa 450.000 Zugreisende den Bahnhof.

Hamburg Hauptbahnhof

Am Hauptbahnhof der Hansestadt Hamburg trifft man ebenfalls auf ca. 450.000 Reisende täglich. Der Hamburger Hauptbahnhof ist mit seiner charakteristischen Bahnsteighalle und der sogenannten Wandelhalle der Hauptteil des wichtigsten Eisenbahnknotenpunkts Nordeuropas.

Frankfurt Hauptbahnhof

Der Hauptbahnhof der Messestadt ist der wohl wichtigste Knotenpunkt des Fernverkehrs in Deutschland. Durch die relativ zentrale Lage Frankfurts kam der Stadt schon immer eine große Bedeutung im Verkehrswesen zu. Der Frankfurter Hauptbahnhof ist ein Kopfbahnhof und wurde im Jahr 1888 eröffnet.

Berlin Hauptbahnhof

Der momentan wahrscheinlich modernste Bahnhof Deutschlands ist der Berliner Hauptbahnhof. Auffällig ist die gigantische, gläserne Dachkonstruktion. Die insgesamt 16 Gleise verteilen sich auf zwei Ebenen, zwischen denen drei Etagen voller Einkaufs- und Verpflegungsmöglichkeiten liegen.

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Bahnhofskategorien

Um die verschiedenen Bahnhöfe in Deutschland in Bezug auf ihre Größe, Nutzung und Wichtigkeit einzuordnen, gibt es mehrere Kategorien.

In der Kategorie 1 befinden sich insgesamt 21 Bahnhöfe. Dies sind vorrangig die wichtigsten Fernbahnhöfe in Deutschland. Dort finden Reisende diverse Dienstleistungen, angefangen von Service-Schaltern über Gastronomie bis hin zu weitreichenden Einkaufsmöglichkeiten. Berlin verfügt gleich über vier Bahnhöfe der Kategorie 1. Auch in Hamburg, München und Köln gibt es jeweils zwei.

Die Kategorie 2 bezeichnet im Grunde bedeutende Stationen innerhalb wichtiger Fernverkehrsstrecken, die z .B. ein leichtes Umsteigen auf andere Verbindungen ermöglichen oder sich in der Nähe von Flughäfen befinden. Zudem beherbergen diese Bahnhöfe ebenfalls diverse Service-Einrichtungen.

Bahnhöfe der Kategorie 3 befinden sich in der Regel in mittelgroßen oder kleineren Städten und haben auch einen Anschluss an das Fernverkehrsnetz. Darunter ordnen sich mit absteigender Wichtigkeit kleine Bahnhöfe und Haltepunkte in den Kategorien 4 bis 7.

Bahnhofsarten

Die Art und Weise, in der ein Bahnhof erbaut worden ist, steht im Zusammenhang mit seiner Funktion im Streckennetz und ist meist an der Anordnung der Gleise zu erkennen. Danach richtet sich letztendlich auch die Bauform des Bahnhofs.

Leipzig Hbf

Kopfbahnhof

Die frühesten Bahnhöfe waren in der Regel Kopfbahnhöfe, deren Gleise nur auf einer Seite hinein- und auf derselben wieder hinaus führen. Größere Städte hatten oftmals mehrere Kopfbahnhöfe, da es nicht immer Bahnstrecken mitten durch die bereits vorhandene Innenstadt gab.
Nürnberg Hbf

Durchgangsbahnhof

Die heutzutage häufigste Bauart ist der Durchgangsbahnhof, bei dem die Gleise auf einer Seite hinein und auf der anderen wieder hinaus führen. Diese Bahnhöfe sind vor allem als Zwischenstationen auf den Zugstrecken gut geeignet, da Züge nicht wenden oder einen Teil der Strecke wieder zurückfahren müssen, wie einem Kopfbahnhof.
Bhf Berlin Südkreuz

Turmbahnhof

Weniger oft findet man den Turmbahnhof, bei dem sich Strecken aus verschiedenen Himmelsrichtungen innerhalb des Bahnhofs kreuzen. Diese sind beim Bau oftmals besonders aufwendig, da sich zwei Gleisbereiche brückenartig kreuzen müssen. Dafür können sich Umsteigezeiten hierbei durchaus verringern, da die Gleise näher beieinander liegen, anstatt in einer Reihe nebeneinander.
Kreuzungsbahnhof

Kreuzungsbahnhof

Ähnlich dem Turmbahnhof ist der Kreuzungsbahnhof, bei dem sich die verschiedene Strecken außerhalb des Bahnhofs kreuzen. Die Bahnsteiggleise liegen nebeneinander. Auf beiden Seiten des Bahnhofs sind hierbei aufwendige Weichensysteme nötig, um die Züge bei Ankunft und bei Abfahrt in die vorgesehene Richtung zu lenken.
Haltepunkt

Haltepunkt

Bahnhöfe, die lediglich dem Halten von Zügen dienen und keine Weichenanlagen besitzen, werden Haltepunkte genannt. Diese sind baulich gesehen die einfachste Form des Bahnhofs. Dennoch können Haltepunkte wichtige Stationen auf den einzelnen Zugstrecken sein. So ist der Bahnhof Jena Paradies mit nur zwei Gleisen zwar sehr klein, durch seine Lage aber ein bedeutender Fernbahnhof.