Vor einiger Zeit haben uns 25 Reiseblogger ihre Geheimtipps für Reiseziele in Europa verraten, diesmal haben wir uns auf die Suche nach den außergewöhnlichsten Reisefotos begeben. Blogger sowie Hobby- und Profifotografen haben uns ihre faszinierendsten Motive zukommen lassen, auf denen magische Plätze und atemberaubende Augenblicke festgehalten sind. Zu jedem Foto gehört natürlich auch eine Geschichte und sie verraten uns, was genau diese Aufnahme und diesen Moment zu etwas Besonderem macht. Stöbert mit uns durch die Fotogalerie und entdeckt neue fantastische Fotospots für eure nächste Reise.

 

 

Paris, Frankreich

von Philipp und Lisa, fotoreisen-abenteuer

Die außergewöhnlichsten Reisefotos Paris

Copyright by Philipp und Lisa Stelzel

Nachdem ich für einen großen französischen Konzern arbeite, fliege ich regelmäßig nach Paris. Sofern es die Zeit zulässt, verlängere ich hin und wieder für ein Wochenende um ein wenig Zeit in dieser traumhaften Metropole an der Seine zu verbringen. Frühstück bei Café au Lait und Croissant mit Seine-Blick, ein bisschen shoppen in Marais, die Aussicht genießen in Montmatre, Paris ist einfach immer wieder eine Reise wert. Paris lässt sich leicht zu Fuß erkunden. Atemberaubende Architektur, bezaubernde kleine Läden, prachtvolle Parks und ein schier unbegrenztes Kulturangebot erwarten dich in dieser weltbekannten Metropole. Besonders gerne schlendere ich in den Abendstunden bewaffnet mit meiner Kamera und einem Stativ durch das Stadtzentrum,um den besonderen Charme der Stadt bei Nacht festzuhalten.Im Februar 2015 kam ich Abends während eines Spaziergangs eher zufällig beim Louvre vorbei und wurde von einer ganz besonderen Stimmung empfangen. Februar ist nicht unbedingt Hauptsaison für Parisreisen und nur wenige Leute hatten sich auf den großen Platz vor dem weltbekannten Museum verirrt. Auf Grund der Kälte waren auch die Springbrunnen ausgestellt und es war absolut windstill, was dazu führte, dass sich das Louvre und die weltbekannten Glaspyramiden auf fast mystische Art und Weise im Wasser der Brunnen spiegelten. Ein großartiger Anblick und eine einmalige Gelegenheit für Fotos, wie dieses Reisefoto beweist.

Venedig, Italien

von Patrick Görsch, freistilchaot

Die außergewöhnlichsten Reisefotos Venedig

Copyright by Patrick Görsch

Venedig ist einfach ein zeitloser Klassiker und das völlig verdient. Die La Serenissima (die Durchlauchtigste) vereint auf einzigartige Weise das Flair einer Hafenstadt mit venezianischer Architektur, italienischer Küche und mediterranem Lifestyle. Die schönste Zeit in der Altstadt war für mich immer am frühen Morgen, kurz nach Sonnenaufgang und am späteren Abend noch bevor die Sonne untergegangen ist. Nicht nur die Sonne war zu diesen Zeiten wunderbar über der Lagune zu sehen, auch das Zentrum war so gut wie menschenleer – und das in Venedig. Der Grund dafür ist recht simpel: Viele der Touristen aus den Hotels des Umlandes oder den Kreuzfahrtschiffen sind zu diesen Tageszeiten noch nicht in der Lagunenstadt angekommen oder bereits wieder abgereist. Doch mal ganz abgesehen von den beliebten Hauptattraktionen wie dem Markusplatz oder dem Canal Grande fand ich es lohnenswert, auch Abseits des Zentrums, einfach durch die kleinen Gassen entlang der unzähligen Kanäle zu schlendern und auf Entdeckungstour zu gehen. Venedig ist weit grösser als ich es mir vorgestellt hatte und so kamen mir die vielen kleinen malerischen Cafés gerade recht, in denen ich es mir gerne gemütlich gemacht und dem Treiben der Menschen in den Gassen zugesehen haben.

Wien, Österreich

von Markus Kuhn, kuhnograph

Die außergewöhnlichsten Reisefotos Wien

Copyright by Markus Kuhn

Wien. Die Hauptstadt Österreichs. In den letzten Monaten war ich des Öfteren in Wien und hab mich erst beim letzten Besuch so richtig mit dem Stadtzentrum beschäftigt. Wien hat wie so viele Metropolen in Europa extrem viele Sehenswürdigkeiten. Jeder kennt sie: Prater, Karlskirche, Stephansdom, die Schlösser Belvedere und Schönbrunn usw… Aber es lohnt sich auch die „anderen“ Seiten der Stadt kennenzulernen. Mir persönlich haben es der Augarten und der Donaukanal sehr angetan. Der Augarten mit dem Flakturm und den weitläufigen Grünflächen mit all den Menschen die diese grüne Oase nutzen um dem Alltag zu entfliehen, der Donaukanal mit seinen wundervollen Graffitis und netten Bars und Cafe’s. Die interessanten Plätze abseits des Massentourismus kennenzulernen war auch das Ziel des Fotowalks den ich im Rahmen eines Bloggertreffens im Oktober machen durfte. Wobei ich hier jetzt kein falsches Bild von Wien vermitteln möchte. Denn trotz allem lohnt sich auch ein Besuch der „Wien-Klassiker“. Denn Wien ist eine lebendige, moderne und kreative Stadt. Weltoffen und international. Und natürlich kein echter Insider- oder Geheimtipp mehr. Aber man kann in Wien solche Plätze finden. Plätze die sich lohnen angeschaut zu werden. Vor allem wenn man die vorgegebenen Routen der Reiseführer auch mal verlässt…

Dolomiten, Italien

von David Köster, Landschaftsfotografie David Köster

Die außergewöhnlichsten Reisefotos Dolomiten

Copyright by David Köster

Zu den atemberaubendsten Landschaften Europas gehören für mich ohne Zweifel die Dolomiten, die sich über die italienischen Provinzen Südtirol, Belluno und Trentino erstrecken. Als Landschaftsfotograf liebe ich die extravaganten Bergkulissen dieser Region in den Kalkalpen. Monumentale Steinriesen in Form von Türmen, Zacken und Zinnen ragen hier bis in eine Höhe von 3.200 Metern steil in den Himmel. Pittoreske Bergdörfer,  türkise, spiegelnde Seen und saftig grüne Hochalmen wähnen den Besucher nicht selten in einer Märchenwelt. Selbst die UNESCO war von der einzigartigen Schönheit  angetan und hat die Dolomiten erst 2009 zum Weltnaturerbe erklärt. Ein Glück für diesen Naturraum, der sich nicht gerade über wenige Besucher beklagen kann. Mein Tipp, besucht die Dolomiten im Spätherbst. Nicht nur das dann die Täler dann in den buntesten Herbstfarben erstrahlen und das Wetter oft noch sehr schön ist, auch der größte Besucheransturm ist dann bereits durch. Mit etwas Glück hat man die Traumkulissen sogar ganz für sich allein, wie mein Foto von den Drei Zinnen, dem Wahrzeichen der Dolomiten, zeigt. Um die Dolomiten kennen zu lernen empfehle ich Euch die Gegend um Sexten und das Rosengarten-Gebiet.

Barcelona, Spanien

von Marina Böckenholt, lavida-fotografie

Die außergewöhnlichsten Reisefotos Barcelona

Copyright by Marina Böckenholt

Immer wieder führt mich ein Städtetrip in meine absolute Lieblingsstadt: Barcelona! Die Stadt fasziniert mich wie am ersten Tag und ich entdecke jedes Mal Neues. Barcelona hat wohl für jeden das Passende zu bieten: kleine, verwinkelte Gassen in der Altstadt, die fantastische Architektur von Gaudí, unzählige Shoppingmöglichkeiten, Parks zum Abschalten und einen schönen Stadtstrand mit einer Uferpromenade, die zum Flanieren oder zu einer Fahrradtour einlädt. Ich erkunde die Stadt am liebsten zu Fuß. Für alles, was etwas außerhalb vom Zentrum liegt, nutze ich die Metro, schneller kommt man nicht von A nach B. Das Netz ist sehr gut ausgebaut und die meisten Linien fahren alle 3-5 Minuten. Zudem ist es mit dem 10er-Ticket (T-10) auch super günstig. Wer schonmal in Barcelona war, hat sicher den Mercat de la Boqueria besucht und die bunten Marktstände bewundert. Hier schieben sich ab mittags die Touristenmassen durch die Gänge und es herrscht überall Gedränge – das Paradies für jeden Taschendieb. Mindestens an einem Tag stelle ich mir den Wecker mal etwas früher und gehe direkt morgens auf den Markt. Dann treffe ich fast überwiegend Einheimische, die ihren Wocheneinkauf machen und einen Plausch mit der Fischverkäuferin halten. Die Zeit nutze ich um in Ruhe die besten Fotos zu machen und den Markt wirklich zu genießen. Mein Lieblingsfoto aus Barcelona habe ich vom Bunker El Carmel aus gemacht. Ich liebe es die Stadt von oben zu bewundern und hier kommen nur sehr wenige Touristen hin.

Budapest, Ungarn

von Christina Eder, paleica

Die außergewöhnlichsten Reisefotos Budapest

Copyright by Christina Eder

Anfang August diesen Jahres besuchte ich ganz spontan zum ersten Mal die Hauptstadt unseres Nachbarlandes Ungarn. Vor hatte ich das schon länger, von Wien aus ist es ja nur ein sprichwörtlicher Katzensprung. Manche Pläne brauchen halt eine Weile, bis man sie in die Tat umsetzt. Erwartet hatte ich nichts Spezielles, denn im Grunde wusste ich sehr wenig über die Stadt aus dem ehemaligen Osten. Die Anreise hatte es nicht gar so gut mit uns gemeint – Freitag am frühen Abend fuhr anscheinend das halbe Burgenland und 2/3 der Bevölkerung jenseits der österreichischen Grenze die Autobahn Richtung Balaton entlang – und musste selbstverständlich Geld wechseln. Aus den 2 wurden so schnell 4 Stunden Fahrt. Geschlaucht erhaschten wir in der frühen Dämmerung den ersten Blick über die Stadt und ihre vielen Brücken – und waren sofort verzaubert. Es empfing uns eine Mischung aus dem gewohnten morbiden, leicht verstaubten Wiener Charme, imposanter Pariser Architektur und dem Chilloutfeeling Berlins, kombiniert mit einem vielfältigen kulinarischen Angebot. Es dauerte kaum eine halbe Stunde, bis ein Teil meines Reiseherzens sich ein Plätzchen an den beleuchteten Bauwerken am Donauufer gesucht und sich dort wohl für immer niedergelassen hat.Die folgenden 48 Stunden waren wir beschäftigt mit Heldenplatz und Stadtpark, dem Parlament und der Oper auf der Pest-Seite, Burgberg und Zitadelle am Ufer Buda, der Margareteninsel, der Kettenbrücke, einer Donaufahrt, frühstücken, jausnen, Abendessen und das Leben genießen. Budapest, ich komme wieder!

Lappland, Schweden

von Petra Paul, passengeronearth

Die außergewöhnlichsten Reisefotos Lappland

Copyright by Petra Paul

Über eine strahlend weiße, unendlich weite Winterlandschaft dahinziehen, auf einem Schlitten gezogen von Huskies. Wenn schon Winter dann bitte mit pulverweichen Schnee, Sonne & überwältigender Landschaft! Und da ich gerne immer mal etwas Neues ausprobiere, war eine Husky-Schlitten-Tour das großartigste, was ich mir überhaupt als eine neue Winter-Urlaubserfahrung vorstellen konnte. Ein Hundeschlitten darf geführt werden und im Gegensatz zum Motorradfahren oder Autofahren sind vor dem Schlitten Hunde, die verrückt drauf sind loszurennen, die alle einen ganz eigenen Charakter haben und es nicht erwarten können, dass es los geht. Ich durfte also erst einmal lernen, das Hundegeschirr anzulegen und den Schlitten zu lenken – irgendwie ein bisschen wie Radfahren lernen. Nach ein oder zwei Ausfahrten klappt das auch schon Bestens. Und dann kommt, was du auf dem Foto sehen kannst. Eine Gelassenheit, Faszination, Begeisterung und ein leises Jubeln beim Lenken dieses Schlittens durch die unendlich weite, weiße sonnige Winterlandschaft. Ein leises Knirschen der Kufen ist zu hören, die sich durch den Schnee bahnen. Der leichte Wind bläst die Schneekristalle auf und lässt sie in der Sonne tanzen, sie setzen sich auf deine Nase und kitzeln ab und zu. Doch das ist nicht der einzige Grund warum du wahrscheinlich für Tage voller Glücksgefühle vor dich hin und in dich hinein lächeln wirst. Am Abend wartet eine warme Holzhütte mit knisterndem Feuer, ein Glas Rotwein, leckeres Essen & das atemberaubende Flackern der sich immer neu formierenden, spektakulären Polarlichter auf mich. Mehr Wintervergnügen geht nicht – oder?

Nationalpark Plitvicer Seen, Kroatien

von Tanja Starck, reiseaufnahmen

Die außergewöhnlichsten Reisefotos Kroatien

Copyright by Tanja Starck

Auf meiner Kroatienrundreise habe ich sehr viel mehr Bilder gemacht, als ich ursprünglich erwartet hätte. Mir ist bis zu meiner Reise durchaus bewusst, dass auch Europa schöne Flecken zu bieten hat, schließlich bin ich selbst Fan diverser europäischer Städte, aber so vollständig schön wie Kroatien erscheint mir bisher kaum ein europäisches Reiseziel. Viele Städte sind autofrei und ihr meist mittelalterlicher Kern lädt zum Gassenbummel und zum Entdecken ein. Man könnte glauben, dass zum Ausgleich das Meer vielleicht nicht so schön sei. Doch im Gegenteil: eine ideale Strömungslage sorgt für ein leuchtendes Blau, dass in Europa seines gleichen sorgt. Hinzu kommt mit den Plitvicer Seen an dem dieses Foto entstand ein einzigartiger Nationalpark, der selbst bei schlechtem Wetter wie zu meinem Besuch absolut faszinierend ist. Immer wieder bieten sich neue Fotoperspektive. Die Vielfalt der Farben des Wassers lädt zum Träumen und Staunen ein. Die Wege sind zwar für Touristen gemacht, aber so schön in die Natur integriert, dass sie weitere Fotoperspektiven bieten. Wie ein Märchenbuch mit immer neuen Seiten, erstreckt sich die Landschaft in den unterschiedlichen grün-blau-braun-Tönen vor dir. Zudem lässt sich der Nationalpark durch das integrierte Bus- und Bootsnetz leicht erkunden. Dank der Winnetou-Filme finden sich auch Filmfans in dieser Kulisse gerne wieder.  Doch Vorsicht in der Hochsaison, dann kann die Wartezeit am Eingang schon mal zwei Stunden betragen. Zu meinem Besuch ist es recht leer, doch dafür mit nur fünf Grad ziemlich kalt. Dennoch kann ich dir zu einem Besuch in der Nebensaison raten, da es sonst sehr schwer wird, das perfekte Foto zu schießen.

Downhill Beach,Nordirland

von Nina Soentgerath, reisehappen

Die außergewöhnlichsten Reisefotos Nordirland

Copyright by Nina Soentgerath

Bevor ich in Irland war, wusste ich nicht, wie unzählig viele verschiedene Grüntöne es auf dieser Welt gibt. Doch Irland hat so viele grüne Wiesen mit Schafen und Kühen, wilden bunten Blumen und weiße Sandstrände, wie man sie wohl eher in der Karibik vermuten würde. Dazu türkisblaues Wasser, dass das Land fast unwirklich erscheinen lässt. Neben dieser wunderschönen Natur gibt es aber auch viele tolle alte Schlösser, interessante Städte, einzigartige Naturschauspiele, ausgezeichneten Whiskey und köstliches Essen. Die Menschen in Irland gehören zu den herzlichsten und hilfsbereitesten, die ich jemals kennenlernen durfte und ich habe mich einfach Hals über Kopf in dieses unglaubliche Land verliebt.Ein ganz besonders schönes Fleckchen ist, wie ich finde, der Downhill Beach in Nordirland, zwischen Portrush und Londonderry. Das fanden auch die Macher von Game of Thrones, die hier einige Szenen der Serie drehten. Doch ist der Downhill Beach nur eines von unendlich vielen landschaftlichen und kulturellen Highlights entlang der Causeway Coastal Route. Um Nordirland wirklich kennen zu lernen und zu genießen sollte man einen Roadtrip über diese 314 km lange Traumstrasse machen.

Landmannalaugar, Island

von Anne & Sebastian Bieberstein, sebastianne

Die außergewöhnlichsten Reisefotos Landmannalaugar

Copyright by Anne & Sebastian Bieberstein

Längst schon ist Landmannalaugar auf Island kein Geheimtipp mehr. Wie schon zahlreiche Islandbesucher vor uns hatten auch wir Landmannalaugar als Start für eine Mehrtagestour auf dem Laugavegur gewählt. Allerdings mussten wir dieses Vorhaben kurzfristig wegen einer dicken Erkältung verwerfen. Geblieben sind wir aber trotzdem und haben Landmannalaugar auf eine besondere Art und Weise kennengelernt. Statt Aktiv-Urlaub gab es ein paar Relax-Tage mit ausführlichen Bädern im natürlichen Hot-Pool am Rande eines erstarrten Lavafeldes und Tageswanderungen in dieser faszinierenden Landschaft. Als begeisterte Fotografen hatten wir unsere Freude an diesem farbenfrohen Landstrich. Wie aus dem Nichts taucht nach holprigem Anfahrtsweg über staubig-graue Schotterfelder eine sagenhafte Landschaft mit Hügeln auf, die in den unterschiedlichsten Ockertönen erscheinen – die bekannten Rhyolith-Berge von Landmannalaugar. Inmitten dessen eröffnet sich eine moosgrüne Ebene, aus deren Mitte weißer Dampf aufsteigt. – Ein ungewöhnlicher Anblick in dieser sonst so kargen Landschaft! Doch nicht nur zu Fuß und mit dem Blick durch die Kamera haben wir unsere Zeit dort sehr genossen, auch die „heißen Quellen der Männer von Land“ – wie Landmannalaugar grob übersetzt heißt – haben uns begeistert. Sind alle Tagestouristen wieder verschwunden und die Mehrtageswanderer auf Tour, so hat man den natürlichen Hot-Pool nahezu für sich alleine und kann sich stundenlang im warmen Wasser aalen und beobachten, wie sich das umgebene Wollgras im Wind wiegt – Erholung pur! Deshalb ist unser Geheimtipp auf jeden Fall eine oder mehrere Übernachtungen im Zelt-Camp Landmannalaugar, um so richtig in diese unwirkliche und doch faszinierende Landschaft einzutauchen.

Budapest, Ungarn

von Tanja Klose, taklyontour

Die außergewöhnlichsten Reisefotos Budapest

Copyright by Tanja Klose

An Budapest hat mir besonders die beleuchtete Skyline spät am Abend gefallen. Die schon tagsüber imposanten Bauwerke erstrahlen nachts in ganz besonderem Glanz. Das Schloss, die Matthias Kirche und die Fischerbastei liegen auf dem Schlossberg im Stadtteil Buda und strahlen unter dem Nachthimmel um die Wette. Den besten Blick auf diese sehenswerte Kulisse bekommt man vom Donauufer auf der Pester Seite oder der ebenfalls schön beleuchteten Kettenbrücke. Auch wenn man sich abends noch einmal aufraffen muss, dieser Anblick lohnt sich. Natürlich sind die Sehenswürdigkeiten auch tagsüber erlebenswert. Nur einen kurzen Fußmarsch trennen das Schloss und die Fischerbastei voneinander. Auf dem Weg kommt man auch an der wunderschönen Matthias Kirche vorbei. Hier sollte man einen Blick nach oben auf das bunte Kirchendach nicht verpassen. Aber nicht nur die drei imposanten Bauwerke lohnen einen Aufstieg, sondern auch die tolle Aussicht auf das auf der anderen Flussseite liegende Parlamentsgebäude.

Laugavegur, Island

von Thomas Guthmann, thomasguthmann

Die außergewöhnlichsten Reisefotos Laugavegur

Copyright by Thomas Guthmann

Was mir am besten am Laugavegur gefallen hat war, dass der Wanderweg äußerst abwechslungsreich ist. Jeden Tag wandert man durch neue, malerische Landschaften. Mal in skurril geformten Lavesteingebilden oder vorbei an den bunten Riolith Bergen. Ein anderes mal durch eine Wüste aus schwarzem Sand, grüne Wiesen oder gar durch Schnee. Dies zusammen mit dem nordischen Klima Islands macht eindeutig den Reiz dieser Wanderung aus. Und das Beste daran ist: jeder mit einer gewissen Grundfitness kann dieses Abenteuer erleben. Man muss kein Profi dafür sein. Aber nicht nur der Laugavegur ist grandios überhaupt ist Island ein unglaublich fantastisches Land und an Abwechslungsreichtum kaum zu überbieten.

Vatnajökull Gletscher, Island

von Niklas Möller, tripaphy

Die außergewöhnlichsten Reisefotos Island

Copyright by Niklas Möller

Ice Caves bzw. Eishöhlen faszinierten mich, seit ich das erste Foto einer Eishöhle gesehen habe. Sie befinden sich ständig im Wandel und zeigen mit am deutlichsten die Auswirkungen des Klimawandels. Was heute da ist, kann morgen instabil oder eingebrochen sein, nach einem starken Regen komplett anders aussehen oder nächstes Jahr weggeschmolzen sein. Diese Eishöhle war die erste, die ich auf Island gesehen habe. Durch einen starken Regen und Steinrutsch ist die blaue Decke über der Kamera heute – eine Woche nach diesem Foto – unstabil und der Bereich unter ihr nicht mehr sicher. Dieses Foto ist daher mit eines der letzten die von dieser beeindruckenden Decke gemacht worden ist, die mein Guide passend “Sapphire Ceiling” getauft hat. Dieser Gedanken beeindruckt mich. Neben der an sich schon sehr beeindruckenden Szene ist das Foto für mich etwas Besonderes, da die Eishöhlen mit einer der Gründe waren, dass ich für 3 Monate nach Island gereist bin. Darüber hinaus verbinde ich dieses Foto mit einer der bisher schönsten Wochen auf Island. Diese habe ich mit den Leuten von Local Guide Iceland verbracht. Dadurch habe ich neben den Eishöhlen auch einen Blick hinter die Kulissen der Arbeiten eines Guides bekommen. Ich bin sehr froh diese Erfahrung gemacht haben zu dürfen. Dieses Foto ist für mich die schönste Erinnerung an diese wundervolle und ereignisreiche Woche.

Äkäslompolo, Finnland

von Stefanie und Daniel, wir-sind-dann-mal-weg

Die außergewöhnlichsten Reisefotos Finnland

Copyright by Stefanie Feichtner & Daniel Panagiotopulos

Silvester verbrachten wir letztes Jahr im beschaulichen Ort Äkäslompolo in Finnland. Fasziniert waren wir vor allem von der Natur, der Ruhe und der friedvollen Abgeschiedenheit. Etwas skeptisch standen wir anfangs den langen Nächten und vielen dunklen Stunden gegenüber, waren wir zuvor noch nie im Winter so weit im Norden gewesen. Überrascht wurden wir deshalb von dem lang anhaltenden, sanft rötlichen Licht der Morgen- und Abenddämmerung, welches einem das Gefühl eines ewig dauernden Sonnenauf- bzw. Sonnenuntergang vermittelte.Den großen Traum Polarlichter zu sehen, konnten wir uns noch nicht erfüllen. Dazu war es die meisten Nächte leider zu bewölkt. Ein Grund mehr nochmal nach Finnland zu reisen!

Istanbul, Türkei

von Jenny und Sebastian, 22places

Die außergewöhnlichsten Reisefotos Istanbul

Copyright by Jenny Mitscher und Sebastian Ritter

Ein einziges Foto aus Europa auszuwählen, ist gar nicht so einfach. Besonders beeindruckt hat uns in diesem Jahr aber Istanbul. Die Metropole am Bosporus ist großartig für einen ausgedehnten Städtetrip. Wir waren eine Woche lang dort und haben längst noch nicht alles gesehen. Besonders spannend ist das Zusammenspiel der verschiedenen Kulturen. Tradition und Moderne liegen hier oft ganz eng beieinander. Im Viertel Sultanahmet befinden sich die bekannten Sehenswürdigkeiten wie die Hagia Sophia und die Blaue Moschee. Direkt auf der anderen Seite des Flusses liegt Beyoglu, das hippe Stadtviertel mit vielen tollen Bars und Restaurants. Das Foto ist auf der Dachterrasse unseres Hotels entstanden und zeigt unseren Blick über Beyoglu. Das Foto ist etwas ganz besonderes, da sich Jenny in Istanbul die Augen lasern lassen hat. Dieser Blick von der Dachterrasse war das Erste, was sie ohne Brille in Istanbul gesehen hat. Was kann es für solch eine Situation Schöneres geben, als diese Aussicht über diese wunderbare Stadt.

Marsaxlokk, Malta

von Thomas Jansen, reisen-fotografie

Die außergewöhnlichsten Reisefotos Marsaxlokk

Copyright by Thomas Jansen

Marsaxlokk – dies ist der schwierig auszusprechende Name eines wunderbaren Ortes auf Malta. Das kleine Fischerdorf, im Südosten der Inseln gelegen, bietet eine traumhafte Kulisse.Der Name der Stadt setzt sich aus den Worten Marsa (arabisch für Hafen) und Xlokk (maltesisch für Südwind) zusammen. Und dieser wehte bei unseren Besuchen dort eigentlich immer, so das es auch an heißen Tagen recht angenehm war. Rund um den Hafen, zieht sich eine Promenade mit vielen tollen Restaurants und kleinen Geschäften. Am Vormittag findet man dort auch den Fischmarkt, wo man neben vielen anderen lokalen Köstlichkeiten natürlich eine Menge frischen Fisch bekommt.Dieser wurde in den frühen Morgenstunden von den wunderbar bunten Fischerbooten geliefert, die das Bild im Hafen prägen. Diese, teilweise sehr alten, Boote werden liebevoll gepflegt und prägen das Bild am Hafen.Wer er lieber ruhiger mag, sollte die Marktzeiten meiden und lieber am Nachmittag in die schöne Stadt fahren. Dann sind die großen Touristenströme verschwunden und man wunderbar am Hafen entlang spazieren, durch die kleinen Gassen wandern und am Abend wunderbar Essen gehen. Direkt am Hafen findet man auch die Marsaxlokk Parich Church, eine von über 360 Kirchen auf der Insel Malta.

Praia da Bordeira, Portugal

von Sabine Schwaighofer, reisespatz

Die außergewöhnlichsten Reisefotos Praia da Bordeira

Copyright by Sabine Schwaighofer

Die Küste der Algarve besitzt die schönsten Strände Europas. Wir haben diesen Sommer während unserem Portugal Roadtrip viele Strände der Algarve erkundet. Diese Foto entstand an der Costa Vicentina, an der Westküste. Hier ist das Meer wild und ungestüm, hohe Wellen machen das Schwimmen zu einem Abenteuer. Diese ungezähmte Natur hat uns verzaubert! Die Wasserqualität an der Algarve ist ausgezeichnet, das Meer schimmert in allen Nuancen von türkis bis blau – einfach wunderbar! In unmittelbarer Nachbarschaft reihen sich weitere Traumstrände, wie zum Beispiel der Praia do Amado oder der Praia Arrifane. Fast alle Strände der  Costa Vicentina sind ein Eldorado für Surfer und Abenteurer. Unsere Kids habe dieses wilde Meer mit den hohen Wellen geliebt! Sucht man etwas Abwechslung fährt man an die südliche Felsküste der Algarve mit einzigartigen Felsskulpturen im türkisfarbenem Wasser. Etwas ruhiger wird es dann an der Ostküste, hier gibt es schöne Sandstrände ohne hohe Wellen – ideal für kleine Kinder. Wir waren jeden Tag an einem anderen Strand und uns wurde nie langweilig. Hier findet wirklich Jeder seinen ganz persönlichen Traumstrand! Wir haben diesen Badeurlaub mit einem Städtetrip nach Lissabon verbunden. Die ideale Kombination aus Sightseeing und Entspannung.

Antwerpen, Belgien

von Carolin Hinz-Sowade, esel-unterwegs

Die außergewöhnlichsten Reisefotos Antwerpen

Copyright by Carolin Hinz-Sowade

In Antwerpen war ich das erste Mal Anfang der Neunziger Jahre im Rahmen eines Roadtrips mit meinen Eltern. Schon damals hatte mich die Stadt mit ihren Bauten und ihrer warmherzigen Atmosphäre begeistert. Als ich dann im vergangenen Jahr einen neuen Roadtrip quer durch Westeuropa (hauptsächlich Frankreich) plante, musste ich die Stadt schon aus sentimentalen Gründen wieder auf die Route setzen. Und was soll ich sagen: Antwerpen hat in all den Jahren nichts von seiner Schönheit eingebüßt, im Gegenteil: neue Bauten wie das MAS (Museum an de Stroom) bieten gute Gründe für einen erneuten Besuch. Besonders begeistert hat mich der Hauptbahnhof von Antwerpen, der mit Sicherheit einer der schönsten in ganz Europa ist. Direkt davor steht ein Riesenrad und lädt zu einer romantischen Fahrt ein. Es gibt Meinungen, die sagen, dass das Riesenrad den Blick auf den schönen Bahnhof verschandelt. Ich konnte diese Meinung nicht teilen. Von unserem Hotelzimmer aus war mir der Bahnhof mit dem Riesenrad davor ein willkommenes Fotomotiv. Auf meinem Blog gibt es einige sehr schöne Bilder. Das Motiv vom Antwerpener Bahnhof ist aber bis heute eines meiner schönsten Reisebilder.  

Pitigliano, Italien

von Martin Fickert, travel.martinfickert

Die außergewöhnlichsten Reisefotos Pitigliano

Copyright by Martin Fickert

Spektakulär auf einem Tuffsteinfelsen thront die Stadt Pitigliano. Die Geschichte der Stadt geht weit zurück bis in die Zeit der Etrusker. Neben der Stadt, die sich in sehr charmanter Weise Ihren ursprünglichen mittelalterlichen Charme erhalten hat loht sich auch ein Abstecher zu den direkt bei der Stad gelegenen etruskischen Nekropolen.

Bormio, Italien

von Rainer Mirau, rainermirau.com  

außergewöhnliche reisefotos europa italien

Copyright by Rainer Mirau

Während im Tal der herbstliche Nebel trüb seine kühle Nässe in alle Winkel treibt, gibt Mutter Natur eine Sondervorstellung und zeigt sich auf den Berggipfeln in majestätischer Pracht. Im Oktober sind die Alpen ein perfektes Revier für einen Landschaftsfotografen. Die Tage sind zwar schon recht kurz, aber die Luft ist meist klar und die Sonne steigt nicht sehr hoch, somit ist das Licht beinahe den ganzen Tag brauchbar. Ich habe schon hunderte Sonnenuntergänge erlebt, aber diesen werde ich wohl nie vergessen. Mutterseelenallein auf einem Berggipfel zu stehen und dieses Schauspiel zu beobachten war ein einmaliges Erlebnis. Die Berge im Hintergrund sind die Viertausender des Oberengadins (Schweiz), gut 40km entfernt.

Sarajevo, Bosnien

von Daniel Schminke, fluxumdiewelt.de  

außergewöhnliche reisefotos europa bosnische

Copyright by Daniel Schminke

Das Jerusalem Europas: Die Bosnische Hauptstadt Sarajevo. Symbiose aus Wien und Istanbul. Verbindung zwischen Orient und Moderne. Hier, an dieser unscheinbaren Brücke sollte sich an einem 28. Juni die Welt verändern.

Ios, Griechenland

von Stefanie Dietz, smile4travel.de  

Copyright Stefanie Dietz

Copyright Stefanie Dietz

Ios, die kleine unbekannte Schwester der Party-Insel Mykonos ist fast vergessen. Die in den 70er Jahren vor allem bei Hippies äußerst beliebte Insel im Mittelmeer ist heute längst nicht mehr so bekannt, auch wenn es immer noch viele junge Leute aus ganz Europa auf die kleine Kykladen-Insel zieht. Das Besondere an Ios: die Insel hat ihren Charme behalten. Anstatt Leuchtreklamen und Kettenrestaurants überzeugt Ios vor allem tagsüber mit ihrem dörflichen Charme. Beim Schlendern durch die Chora begegnen mir freundliche Dorfbewohner, Katzen schlummern im Schatten der Häuserfassaden, aus den Cafés duftet es nach frischem Kaffee und die engen Gassen sind mit Leinen voller frisch gewaschener Wäsche gesäumt. Das ist griechische Gemütlichkeit. Und ein bisschen spazieren lohnt sich auf Ios auf jeden Fall: Das Highlight ist der Ausblick von der Kirche Panagía Gremiótissa über die Chóra mit ihren weißen Kubenhäusern, deren blaue Kuppeln ein typisches Bild von Griechenland zeichnen. Der dahinter liegende Naturhafen bildet die Öffnung der kleinen Kykladenisnel ins Mittelmeer, in dem täglich Schiffe an- und ablegen: Mein Tipp: Ios unbedingt in eine Kykladen-Tour einbauen!

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedIn