15. Oktober 2014

“Unpacking Travel” ist unser Wochenrückblick auf die Reisewelt. News zur Reise- und Transportbranche, Reiseblogs und die Beiträge der Reiseredaktionen finden hier noch einmal Beachtung. Unser Wochenrückblick bringt etwas Übersicht in die neusten Trends und Ereignisse rund um die Themen “Transport und Reisen”.

Reisenews der Woche: Der Rückenlehnenprozess, Hotelpools und streikende Reinigungskräfte

  • Nicht nur bei der Bahn wird fleißig gestreikt. In New York streiken derzeit die Reinigungskräfte an den Flughäfen – nicht etwa, weil sie höheres Gehalt wollen, sondern aus Angst vor Ebola. 200 Angestellte weigerten sich, die Flugzeugkabinen zu säubern. Bei der Reinigung der Toiletten oder von Erbrochenem sei kein ausreichender Schutz vorhanden, so die Gewerkschaft.
  • 20 Jahre Haft drohen einem Flugpassagier wegen Behinderung des Bordpersonals, nachdem dieser aufgrund einer zurückgeklappten Rückenlehne Streit anfing. Als dieser eskalierte und dem haitianischen Mann Handschellen angelegt werden mussten, entschied sich der Pilot für eine Notlandung.
  • Die Wasserqualität von Hotelpools in Deutschland und Österreich ist mangelhaft. Der Hotelführer Relax-Guide führte Stichproben in 84 Pools in Wellnesshotels durch, von denen ganze zwei Drittel nicht den Hygienevorschriften entsprachen. Häufigste Ursache waren Keime und Schimmel.

Blogpost der Woche

Unpacking Travel Reisen

Foto: Flicks, Christian Arballo

Du würdest liebend gerne mehr reisen, ertappst dich jedoch immer wieder dabei, wie dir irgendetwas einfällt, was dagegen spricht? Kein Geld? Keine Zeit? Niemanden, der mitkommt? Das sind keine Gründe – meint zumindest Carina auf travelrunplay. Ihr unglaublich ermutigender Beitrag ist ein Weckruf an alle, die gerne reisen würden, jedoch immer wieder Gründe finden, die Komfortzone nicht zu verlassen.

“Ich treffe unterwegs immer wieder Reisende, die unglaublich wenig Geld haben, aber immer irgendwie über die Runden kommen. Interessanterweise sind sie oft am Glücklichsten, Unbeschwertesten, Optimistischsten. Was meinst Du woran das liegt?”

Der Beitrag ist nicht nur ein Appell an alle, zu reisen und über ihren Schatten zu springen, Carina gibt auch konstruktive Tipps, wie man den Grundproblemen Zeit und Geld zu Leibe rücken kann. Für uns ein lesenswerter, wachrüttelnder Blogpost der Woche!

“Du bist selbst für Dein Glück verantwortlich! Wenn Du reisen willst, mach es einfach! Egal, ob jemand mit kommt oder nicht! Trau Dich Dinge alleine zu tun!”

Reiseapp der Woche

Komoot, unsere Reiseapp der Woche, ist eine fabelhafte Erfindung für alle Outdoorfreunde, die gerne zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind. Komoot ist ein Routenplaner, mit dem sich Radtouren oder Wanderungen planen lassen. Es funktioniert wie ein normales Navigationssystem, hilft mit einer praktischen Sprachansage und man kann sogar den Schwierigkeitsgrad der Route und das Fitness-Level selbst bestimmen. Da sie zudem auch offline funktioniert – eine wirklich tolle Hilfe für abenteuerliche Trips abseits der asphaltierten Straßen. Genau unser Ding!

Unpacking Travel Komoot

Screenshot: Komoot.de

Reiseziel der Woche

Unpacking Travel Mexiko

Foto: Caroline Lohrmann, Shavethewhales.net

“Wenn man in Chacahua aufwacht, dann meist, weil die Wellen ein bisschen zu laut rauschen, weil die Sonne durch die Bretter der Strandhütte scheint oder weil ein Gecko knisternd übers Strohdach läuft.”

Unser Reiseziel der Woche führt uns weit weg aus dem langsam zum Herbst werdenden Deutschland hinüber ins sonnige Mexiko. Von den Lagunen von Chacahua mag man vielleicht noch nichts gehört haben, doch nach diesem Beitrag auf Shave the whales entpuppen sie sich als mexikanisches Paradies! Nur mit dem Boot erreichbar, erwarten uns hier wunderschöne Sonnenaufgänge, Delfine und Schildkröten, Schnorchelabenteuer und in der Nacht das erstaunliche Schauspiel des Leuchtplanktons:

Reisefoto der Woche

… stammt von Mela (blackdotswhitespots), die momentan in Irland unterwegs ist und die überwältigende und doch überraschend kantige Schönheit des Landes fleißig auf Bildern festhält:

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Skellig Michael. A rock jutting out of the Atlantic sea, with a monastery from the 6th-8th century on top, now a UNESCO World Heritage Site. To get there, you must go out on an open boat in almost 5m waves and climb the 600 steep and rugged steps that are almost 1,500 years old, leading up the almost vertical cliffs. Luke Skywalker is a hermit here in the next Star Wars movie. There is also an abandoned lighthouse. I waited for almost 1 week to get there because the ocean swells were too high to land. It’s one of the most special places I’ve ever been. #Ireland #waw #wildatlanticway #2014ATWS

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Aktion der Woche

Unpacking Travel Anden

Foto: Flickr, Ángel M. Felicísimo

 

“Wir haben Glück mit dem Wetter, meint unser Bergführer José. Im hellen Mondschein sehen wir sehr deutlich unser Ziel, den schneebedeckten Gipfel. Es soll noch 9 Stunden dauern, bis ich ihn erreichen werde.”

Madlen und Lars berichten von einer abenteuerlichen Bergbezwingung in den Anden. Der Aufstieg auf den Cotopaxi (nebenbei der zweithöchste aktive Vulkan der Erde) kostete am Ende nicht nur Kraft, sondern Nerven und den letzten eisernen Willen. 4500 körperlich sehr anspruchsvolle Höhenmeter in 8,5 Stunden in Mitten von Schnee, Gletscher und Geröll verpackt in einen spannenden und lesenswerten Blogbeitrag – Hut ab und großen Respekt für solch einen waghalsigen Aufstieg!

Header: Trey Ratcliff

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