17. März 2014

“Unpacking Travel” ist unser Wochenrückblick auf die Reisewelt. News zur Reise- und Transportbranche, Reiseblogs und die Beiträge der Reiseredaktionen finden hier noch einmal Beachtung. Unser Wochenrückblick bringt etwas Übersicht in die neusten Trends und Ereignisse rund um die Themen “Transport und Reisen”.

Kalenderwoche 12. Hallo. Huuu-huuu. Zitat Ende. Kill your Darlings von Rene Pollesch läuft noch in der Volksbühne. Ja ich geh auch ins Theater. Aber es geht mir eher darum dass man 1) seine Darlings killt und 2) immer Huuu Huuu sagen muss um Aufmerksamkeit zu bekommen. Das ist doch komisch. Letzte Woche Unpacking Travel war sehr schnell runtergeschrieben. ITB-Stress.

Dieser Kampf um Aufmerksamkeit macht die Menschen ganz kalt. Kälte ist aber nicht per se schlecht. Zum Beispiel hilft die Kälte dabei die Wärme wertzuschätzen oder die Kälte tangiert einen nicht, weil man sich richtig angezogen hat – oder in seiner Leichtfüßigkeit auch nicht hat. Wichtig ist, dass man unterschiedliche Inhalte hat – so wie Oli und Stefan von Kaffeeersatz. Oder so wie die Frankfurter Rundschau mit ihren White Spots die Susi wahrscheinlich schon in Black Dots umwandelt. Mein White Spot und nächstes Wunschziel ist übrigens Freiburg. Ich glaub die Stadt ist wirklich schön und jetzt gibt es auch noch ein GEO-Audio Extra. Aber wichtig ist das man flexibel ist, wenn so wie Anika warme und kalte Inhalte antizipieren muss beim packen. Huu Huu! Hier gibts Hilfe von Profis. Aber Spaß jetzt beiseite geschoben: Klamotten kauft man im Ausland und schickt sie dann nach Hause. Niemals mehr als 7kg im Rucksack haben! Tipps von einem nicht erfolgreichen Reiseblogger. Und wie gesagt – wenn man mal friert, muss man das als Chance begreifen und sich auf die Wärme freuen. Oder Marco mit seiner Gras-Allergie kann der Kälte sicherlich auch was Gutes abgewinnen, denn in der Kälte wächst kein Gras, in der Kälte sieht das Gras keine Sonne sozusagen. Aber mal ernsthaft, ja schon wieder, es gibt auch Menschen die die ganze Zeit frieren weil sie draußen schlafen und da lach ich mir doch den Arsch ab, was sich manche ins Hemd machen wegen dem bisschen Kälte.

Überschrift der Woche: morgenmuffel.in

Prenzlauer Berg & Co: Berlin abseits touristischer Pfade

Das ist ganz feiner Humor. Hätte ich gewusst, dass du hier vor meiner Officetür herumstrawenzelst, du hättest ja mal vorbeischauen können. Dann hätten wir den Prenzlberg-Underground zusammen erkundet. Ich muss allerdings schon den ganzen Arbeitstag Englisch reden bei 18 verschiedenen Nationalitäten im Büro, in der Mittagspause werde ich nur auf Englisch bedient und wenn ich aus der Tür trete abends, lauern schon die Touristengruppen auf mich um mich nach dieser oder jener Location zu fragen. Ich meine ich bin ja selber Tourist in dieser Stadt, so wie alle. Der letzte Prenzlberger ist letztes Jahr gestorben.

Aylins Artikel auf Reisedepeschen über ihre Erkenntnisse vom Reisen, anekdotenhaft serviert, cool:

“Diese Reise ist auch meine persönliche kleine Revolte gegen Höher-Schneller-Weiter-Mehr, gegen das Dogma des Materialismus.”

Is ja so – darauf ne Runde Rap aus der Backpackecke und lecker Koka – auch ein lecker Artikel von Gitti Müller und in jeder anderen Woche Überschrift der selben. Wer sich etwas Zeit nimmt und sich ins Transportwesen vertiefen möchte, kann das mit diesem extrem lesenswerten Artikel tun. Und hier gibt es dann das Billigfliegerangebot von Leipzig nach Zürich um den Artikel zu konterkarieren. Weil Paris super schmutzig ist, dürfen dort im Moment alle die Öffis für umsonst benutzen. Aber ne Paris ist die Stadt der Liebe, Berlin ist schmutzig… Deutschland entspann dich mal!

Und dann als Zitat der Woche:

Experience proves that it is rather the so-called “intelligentsia” that is most apt to yield to these disastrous collective suggestions, since the intellectual has no direct contact with life in the raw but encounters it in its easiest, synthetic form — upon the printed page.

– Alber Einstein, Why War? Letter Exchange with Sigmund Freud

Das ist doch mal ein Zitat um seine Reisetätigkeit mit gutem Gewissen zu rechtfertigen. Und klar es gibt das Zitat auch auf Deutsch, aber das habe ich nicht mehr gefunden auf die Schnelle und irgendwie klingt Englisch bei solchen Zitaten immer eine Spur deeper.

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