Du möchtest ein unvergessliches Wochenende in Berlin erleben? Dann gibt es natürlich ein paar bekannte Sehenswürdigkeiten, die du auf keinen Fall verpassen darfst. Aber in einer Stadt, die für ihre Jugendkultur und Künstlerszene bekannt ist, will man natürlich mehr als nur Brandenburger Tor und Checkpoint Charlie sehen. Daher haben wir für euch neben den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Berlin auch 5 Berlin Tipps zusammengetragen, die man nicht in jedem Reiseführer findet.

Hier kommst du direkt zu den Top-Sehenswürdigkeiten Berlin.

Hier geht es zu den zu den 5 Berlin Tipps, die du noch nicht kanntest.

 

Und so kommst du nach Berlin:

Mit dem Flugzeug nach Berlin: ab 39 €

Mit dem Fernbus nach Berlin: ab 16 €

Mit der Bahn nach Berlin: ab 19 €

Top Berlin Sehenswürdigkeiten

Brandenburger Tor und Reichstag

Das Brandenburger Tor ist natürlich das Wahrzeichen von Berlin schlechthin. Gleich daneben steht der Reichstag, in dem das deutsche Parlament, der Bundestag seinen Sitz hat. Der prachtvolle Bau hat eine bewegende Geschichte von der Kaiserzeit über die Weltkriege bis zur Wiedervereinigung hinter sich.

Unpacking Travel Lichtgrenze

Visualisierung der LICHTGRENZE am Brandenburger Tor © Kulturprojekte Berlin_WHITEvoid / Christopher Bauder, Foto: Daniel Büche

Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Das Holocaust-Mahnmal befindet sich auf halber Strecke zwischen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz. Das Denkmal von Peter Eisenman wurde 2005 eingeweiht und besteht aus 2.711 Beton-Pfeilern. Das Mahnmal ist begehbar, was manche Besucher zu Selfies und Spaßbildern verleitet. Dies sollte man aus Respekt vor den Opfern des Holocausts aber besser sein lassen.

Siegessäule, Unter den Linden und Alexanderplatz

Vom Brandenburger Tor aus hat man auch einen guten Blick auf die Siegessäule, die von den Berlinern auch Goldelse genannt wird. Auf der anderen Seite befindet sich der Prachtboulevard “Unter den Linden”. Hier kann man einige prachtvolle Botschaften sowie Vertretungen von deutschen Institutionen und Unternehmen finden. Der Boulevard führt schließlich zum Alexanderplatz. Hier steht der ikonische Fernsehturm, den man von fast überall in der Stadt sehen kann. Mit dem Lift kann man auch zur Aussichtsplattform des Fernsehturms rauffahren. Von dort hat man einen tollen Blick auf die Stadt.

Berlin Skyline Alexanderplatz - flickr: Butz.2013

Berlin Skyline Alexanderplatz – flickr: Butz.2013

Checkpoint Charlie und Mauermuseum

Am Checkpoint Charlie, dem bekanntesten ehemaligen Grenzübergang zwischen der DDR und der BRD, steht immer noch ein Grenzhäuschen. Während des Kalten Krieges standen sich hier Amerikanische und Sowjetische Soldaten gegenüber. Heute können sich Touristen mit Schauspielern in Soldatenuniform fotografieren lassen. Für diejenigen, die mehr erfahren wollen, gibt es gleich nebenan das Mauermuseum.

East Side Gallery

Entlang der Spree findet sich das größte noch zusammenhängende Stück der Berliner Mauer. Zahlreiche Künstler haben sie bunt bemalt und mit witzigen, kritischen und manchmal auch nachdenklich machenden Motiven zur größten Freiluftgallerie der Welt gemacht.

Museumsinsel und Berliner Dom

In der historischen Mitte Berlins liegen gleich fünf namhafte Museen nebeneinander. Das Alte Museum zeigt Schätze aus der Antike mit Kulturgütern der Griechen, Etrusker und Römer. Im Neuen Museum ist eine große altägyptische Sammlung zu bestaunen. Das bekannteste Ausstellungsstück ist hier die Büste der Nofretete. Im Pergamonmuseum findet man archäologische Artefakte wie den Pergamon-Altar und das Tor von Milet, die um die halbe Welt transportiert und hier wieder aufgebaut worden sind. Die Alte Nationalgalerie zeigt Kunst aus dem 19. Jahrhundert. Und schliesslich gibt es im Bode-Museum byzantinische Kunst, eine große Münzsammlung sowie Gemälde diverser alter Meister zu bewundern.

Gleich neben der Museumsinsel steht übrigens ein weiteres Wahrzeichen der Stadt: der Berliner Dom. Hierbei handelt es sich um die größte Kirche in Berlin. Der Dom enthält Barock- und Renaissance-Elemente und wurde um ca. 1900 erbaut.

Fête de la Musique

Musiker vor dem Bode-Museum
Foto: fete de la musique Berlin 2010. © Dirk Mathesius

 

 

5 Berlin Tipps, die du noch nicht kanntest

 

Berlin Tipps Unterkunft: Hüttenpalast

Hierbei handelt es sich um eines der originellsten Hotels der Hauptstadt. In Fabrikhallen sind verschiedene Oldtimer-Wohnwagen und gemütliche Holzhütten aufgestellt.

Wohnwagen im Hüttenpalast

Bild / Copyright: Hüttenpalast

So kann man auch mitten in der Großstadt eine behagliche Camping-Idylle genießen. Auch normale Zimmer mit eigenem Bad können in diesem Hotel gebucht werden. Im Sommer steht den Gästen darüber hinaus auch ein wunderschöner Garten zur Verfügung.

Berlin Tipps Sightseeing: Alternative Berlin Tours

Wer bei den Sehenswürdigkeiten auf etwas Abwechslung steht, aber trotzdem nicht auf eine geführte Tour verzichten möchte, dem seien die Alternative Berlin Tours empfohlen.

Hier führen die Guides Touristen in die lokale Street-Art- und Graffiti-Szene ein und nehmen sie mit zu alternativen Events, Flohmärkten, schrägen Läden oder sogar Daytime Raves. Jeder Touristenführer hat sein eigenes Programm, so dass es sich durchaus auch lohnen kann, die Tour mehrmals zu buchen.

Berlin Tipps Kultur: Maxim Gorki Theater

Das Gorki Theater befindet sich in Berlin Mitte nicht weit des Berliner Prachtboulevards “Unter den Linden”. Hinter der altehrwürdigen Fassade des Theaters spielt ein junges und sehr multikulturelles Ensemble unter der Leitung der Intendanten Shermin Langhoff und Jens Hillje.

Dank frecher und oft auch politisch-kritischer Inszenierungen hat sich das Gorki in den letzten Jahren einen Namen in der deutschen Theaterlandschaft gemacht. Die Eintrittspreise sind relativ günstig. Dank englischen Übertiteln sind die Aufführungen auch für nicht deutschsprachige Touristen interessant.

Berlin Tipps Essen: Nobelhart & Schmutzig

Dieses Berliner Lokal ist zwar nicht ganz billig, dafür ist das Konzept sehr spannend. Im Nobelhart & Schmutzig wird nämlich konsequent nur Essen serviert, dass in der Region angebaut wird.

Küche des Nobelhart & Schmutzig

Bild / Copyright: Nobelhart & Schmutzig

Dies bedeutet also: kein Pfeffer, kein Olivenöl, keine Zitronen, etc. Auch die Jahreszeiten werden bei der Erstellung der Menüs berücksichtigt. Wie in so vielen Fällen setzt auch hier die Selbstbeschränkung große kreative Kräfte frei. Die Gerichte sind innovativ und verschaffen den Gästen einen neuen Zugang zu altbekannten Lebensmitteln. Außerdem kann man vom Platz aus den Köchen direkt bei der Zubereitung der Speisen zusehen. In Berlin kommt dieses Konzept auf jeden Fall äußerst gut an, weshalb man rechtzeitig reservieren sollte.

Berlin Tipps Aussicht: Teufelsberg

Am Rand der Stadt aber problemlos mit der S-Bahn erreichbar, liegt der Teufelsberg. Hier errichteten die Amerikaner während des Kalten Krieges eine Abhörstation, um den sowjetischen Feind zu belauschen. Diesen gibt es mittlerweile nicht mehr, aber die verfallene Station mit ihren futuristisch anmutenden Bauelementen steht immer noch.

Besuchern bietet sich hier zudem ein toller Blick auf Berlin. Aus Sicherheitsgründen kann die Station nur im Rahmen einer Tour besichtigt werden, welche man aber vor Ort einfach buchen kann.

(Titelbild: Teufelsberg von Stas, CC BY 2.0)

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