Schon Audrey Hepburn sagte “Paris ist immer eine gute Idee” und da hat sie recht. Die französische Hauptstadt hat viele tolle Ecken zu entdecken und wird nicht ohne Grund Stadt der Liebe und tausend Lichter genannt. Aber wo nur anfangen mit der Erkundungstour?
Mit all den anderen Touristen vom Eiffelturm zur Champs- Elysée und dann weiter zum Louvre? Es gibt so vieles, was man vor einen Besuch in Paris definitiv wissen sollte. Wir haben Reiseblogger nach ihren Geheimtipps für einen unvergesslichen Trip nach Paris gefragt und tolle Lieblingsecken gefunden.

Absoluter Favorit:
Panoramaterrasse des Kaufhauses Printemps

von Karoline, kissesfromparis

Blick vom Kaufhaus Primtemps

Klar, wer nach Paris kommt, für den sind Eiffelturm, Louvre und Sacré-Coeur Pflichtprogramm. Aber wirkliche Insidertipps kennen nur wenige Touristen. Einige meiner persönlichen Lieblingsspots, die ich auch meinen Verwandten und Freunden nie vorenthalte, wenn diese mich in Paris besuchen, möchte ich heute vorstellen. Davon ist mein absoluter Favorit die Panoramaterrasse des Luxus-Kaufhauses Printemps am Boulevard Haussmann (9. Arrondissement). Über die 9. Etage des Printemps Beauté & Maison gelangt man zum Bistro déli-cieux, dessen wunderbare Terrasse einen atemberaubenden Rundumblick über ganz Paris bietet – und das völlig kostenlos. Da das déli-cieux totalverglast ist, kann man sogar bei schlechtem Wetter dorthin und die schöne Aussicht genießen.

Ein weiteres Highlight ist für mich jedes Mal der Marché des Enfants Rouges im Marais-Viertel (3. Arrondissement). Es handelt sich hier um den ältesten Markt Paris. Neben den typischen Marktständen gibt es dort auch zahlreiche französische und internationale Restaurants. Am Stand von Taeko wird live gekocht und man bekommt dort die besten Bentos der ganzen Stadt. Wer mit Kindern nach Paris kommt, dem empfehle ich vormittags fürs Kulturprogramm die Fondation Louis Vuitton, um dann den Nachmittag im anliegenden Jardin d’Acclimatation zu verbringen. Dieser vor über 150 Jahren angelegte Vergnügungspark besticht mit seinem einmaligen Charme und einer Mischung aus traditionellen und modernen Jahrmarktständen, rasanten Achterbahnen und einem Streichelzoo sowie freilaufenden Tieren. Wer will, kann dort Dromedarreiten, Hochseilklettern, ins Spiegelkabinett oder einfach nur bei einer gemütlichen Bootsfahrt entspannen.

Das Künstlerviertel:
Montmartre

von Anja, blog.anjiko.com
Region Ile de France

Paris ist zwar kein Geheimtipp, aber immer wieder eine Reise wert. Betritt man die Stadt und läuft durch die hübschen Straßen und Gassen mit ihren hellen Häusern im berühmten „Haussmann-Stil“, wird man gleich in ihren Bann gezogen. Mein Lieblingsviertel ist das 9. Arrondissement, das Künstlerviertel Montmartre am Fuße des Sacré Coeur. In den Straßen und Gassen kann man das wahre Pariser Leben, fernab der Touristenströme kennenlernen und genießen. Dort gibt es viele kleine Hotels mit Blick auf die tollen Zinkdächer mit den, für Paris typischen Schornsteinen.

In den kleinen Cafés und Restaurants trifft man hauptsächlich Einheimische an. Mann kann sich dort in der großen Auswahl an liebevoll und individuell angefertigten Delikatessen und Leckereien, wie Macarons, Tartes, Brioche verlieren. Wenn die Sonne scheint, ist der duftende Rosengarten im Palais Royal ein beliebter Ort für den Mittagssnack der in der Gegend arbeitenden Franzosen. Hier sollte man sich unbedingt bei einem Kaffee zwischen die Pariser schummeln, sich zurücklehnen, beobachten und den wahren Geist von Paris auf sich wirken lassen.

Aussergewöhnlicher Geheimtipp:
die monumentalen Friedhöfe Montparnasse

von Helga, travelstory

Copyright by , www.travelstory.ch

Copyright by Helga von www.travelstory.ch

Mein Geheimtipp für Paris sind die monumentalen Friedhöfe Montparnasse und natürlich der Cimitière Père Lachaise, dem grössten Friedhof von Paris. Gruselig und romantisch zugleich dehnen sie sich über eine gigantische Fläche aus. Verschlungene Wege schlängeln sich durch die Friedhofsgassen, immer wieder neue morbide Gräber und Figuren kommen zum Vorschein. Bekannte Persönlichkeiten wie Jim Morrison, Edith Piaf oder Oscar Wilde wurden hier begraben.

Besucher können unzählige grandiose Werke der Bildhauerkunst bestaunen. Melancholische Engel, morbide Figuren, Mausoleen und kühne Marmorplastiken wechseln sich ab. Die Fotomotive werden garantiert nicht ausgehen! Die Pariser Friedhöfe bieten eine spannende Abwechslung zum Eiffelturm und den anderen weltbekannten Sehenswürdigkeiten.

Definitiv einen Besuch wert:
Centre Pompidou

von Simone, weekendbaby

Copyright by von weekendbaby.de

Die Metropole an der Seine verzaubert mit schicken Boutiquen, malerischen Gassen und grandiosen Sightseeing-Highlights. Auf keinen Fall verpassen solltest du das Wahrzeichen der Stadt: den Eifelturm. Der 324m hohe, schmiedeeiserne Turm kann entweder über die Treppe oder – bequemer – mit Hilfe des Lifts erklommen werden. Auf einer von drei Aussichtsplattformen angekommen, eröffnet sich dir ein phantastischer Blick über die Stadt. Nicht ganz so hoch, aber ebenfalls begehbar ist der Triumphbogen, der sich am Ende der Prachtmeile Champs-Élysées befindet. Mir persönlich gefällt das Panorama von hier oben noch ein kleines bisschen mehr.

Jetzt wird es Zeit für einen Ausflug auf die Île de la Cité. Hier, im 4. Arrondissement von Paris, befindet sich die frühgotische Kathedrale Notre Dame, die sowohl von außen, als auch von innen begeistert. Der Eintritt ist frei. Apropos freier Eintritt: Selbst den berühmten Louvre kannst du jeweils am ersten Sonntag eines Monats kostenfrei besichtigen. Lass dir diese Gelegenheit nicht entgehen und staune über weltberühmte Meisterwerke. Zum Schluss deines Paris-Aufenthaltes solltest du unbedingt beim Centre Pompidou vorbeischauen. Das Viertel rund um das moderne Kunstmuseum überzeugt mit vielfältigen Straßenkünstlern und zahlreichen Cafés, die täglich eine Happy Hour anbieten.

Grandiose Aussicht:
die Wallfahrtskirche Sacré-Coeur

von Janine, findinghummingbirds

Paris- Sacre coeur

Paris, die Stadt der Liebe und der tausend Lichter. Heimat der Gargouilles- Wasserspeier, großer Kunst, schicker Mode und leckeren Croissants. Wo fängt man da an, bei all den Highlights die, die Stadt zu bieten hat? Vielleicht einmal unterirdisch? In den Katakomben von Paris, dem größten Beinhaus der Welt, türmen sich die Knochen von 6 Millionen Menschen. Eine eher groteske, aber durchaus spannende Touristenattraktion (Metro: Denfert-Rochereau). Romantischer ist es da schon an der „Je t’aime“ Mauer. Im Künstlerviertel Montmartre ziert eine 40m² große Wand in 250 Sprachen den Ausspruch Ich liebe dich (Metro: Abesses).

Nicht weit entfernt liegt wohl eine der schönsten Bauten Paris: Sacré-Coeur. Die Wallfahrtskirche thront auf einem 130 Meter hohen Hügel und verspricht damit eine grandiose Aussicht auf Paris. Schöner geht es wahrscheinlich nur noch vom Eifelturm aus (Metro: Bir Hakeim/Tour Eiffel). In der Dämmerung putzt der Eifelturm sich übrigens besonders heraus. Zu jeder vollen Stunde glitzert er für 5 Minuten. Überhaupt zeigt sich Paris in der Dunkelheit voller Glanz: Ob Moulin Rouge, Sacré-Coeur, die Glaspyramiden vom Louvre (!!) oder Notre Dame – Paris muss man am Tag und in der Nacht entdecken.

Paris bietet nicht nur ein vielfältiges Sight-Seeing Angebot sondern ist in diesem Jahr auch Gastgeberstadt der Europameisterschaft 2016. Das Eröffnungsspiel und Finale sowie 12 weitere Spiele finden in Paris statt. Wer sich über eine Städtereise zu den anderen Gastgeberstädten der Euro 2016 informieren möchte, findet in unserem Euro-Guide 2016 alle nützlichen Informationen.

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedIn