Heute stellen wir euch sieben atemberaubende, idyllische oder anspruchsvolle Outdoormomente vor. Der Freistaat Bayern ist das flächenmäßig größte Bundesland der Republik und hat von den Alpen bis zum Bayrischen Wald, vom Bodensee bis zur Fränkischen Schweiz, ein überwältigendes Angebot für Outdoor-Sportler und Naturliebhaber. Wir stellen heute sieben Outdooraktivitäten vor, die euch unvergessliche Momente garantieren.

AlpspiX

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Alpspix (c) Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG -Lechner

Vor dir das schroffe Bergpanorama, die Zugspitze, das Höllental. Unter dir 1000 Meter Nichts

Es kribbelt dir allein bei der Vorstellung daran in den Fingern? Dann ist ein Besuch der Aussichtsplattform AlpspiX auf dem Osterfelderkopf in Garmisch-Partenkirchen angesagt – zwei 24 Meter lange, gebogene Stahlarme, von denen knapp 13 Meter freischwingend sind. Die beiden Arme verlaufen gekreuzt, woher die Plattform ihren Namen AlpspiX hat. Am vorderen Ende jedes Armes bietet sich ein spektakuläres Bergpanorama: Durch die Verglasung kann der Blick ungehindert in die Ferne und fast 1000 Meter in die Tiefe schweifen. Höhenangst ist hier fehl am Platz, denn auch der Boden dieser Stahlkonstruktionen besteht nur aus Gitterrosten. Der AlpspiX ist sicher der Höhepunkt einer Tageswanderung im Gebiet Garmisch Classic. Wer es etwas gemächlicher angehen will, kann den „Aufstieg“ aber auch mit den zahlreichen Bergbahnen überwinden.

 

 

Monte Kaolino

Etwas wie den Monte Kaolino gibt’s kein zweites Mal. Der “weiße Berg” besteht aus über 35 Millionen Tonnen kaolinhaltigem Quarzsand, der ein Abfallprodukt bei der Gewinnung von Kaolin ist. Bereits 1957 fanden hier die ersten Sommerskiveranstaltungen statt, die das große Potenzial dieses ungewöhnlichen Berges erahnen ließen. Einmal jährlich finden hier die Weltmeisterschaften im Sandboard sowie die Europameisterschaft im Sandski statt und locken unzählige Besucher an. Neben sportlichen Wettkämpfen ist der Monte Kaolino auch Kulisse für zahlreiche Musikveranstaltungen. Am Fuße des 120 Meter hohen Berges befindet sich außerdem das sogenannte Dünenbad, dass an heißen Tagen die ersehnte Abkühlung verspricht. Neben den Sanddünen sorgen auch ein Hochseilgarten und die Sommerrodelbahn “Monte Coaster” für sportlichen Spaß am Monte Kaolino. Ein Ausflug an den “weißen Berg” lohnt sich in jedem Fall!

 

Skywalk im Allgäu

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(c) skywalk Allgäu

 

Der skywalk allgäu ist ein Naturerlebnis der ganz besonderen Art. Über einen Pfad mit Treppen und Podesten geht es stetig höher hinauf. Die Fußmüden bringt allerdings auch ein Aufzug auf die 40 Meter Höhe. Oben angekommen werden alle Schwindelfreien mit einem sagenhaften Ausblick auf die Alpen, das Alpenvorland und den Bodensee belohnt. Doch das war längst nicht alles! Auf knapp 540 Metern kann man zwischen den Wipfeln der Bäume hindurch schlendern und dabei das unvergessliche Panorama genießen. Ab und an können die Hängebrücken schon mal ein wenig “schaukeln” – Gefahr besteht dabei allerdings nicht, das gehört zum sagenhaften Gefühl durch die Lüfte zu spazieren einfach dazu.

 

Bikepark Samerberg

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Bikepark Samerberg

“Biken im Einklang mit der Natur” lautet das Motto des Bikepark Samerberg. Egal, ob du nur einen Tag lang Vollgas geben möchtest oder gleich ein bisschen mehr Zeit mitbringst, um das Chiemsee-Alpenland zu erkunden, hier kommt jeder Biker voll auf seine Kosten! Ob Cross-Country-Biker oder Freerider, der größte Bikepark Bayerns hat einiges zu bieten. Mit der Hochriesbahn geht es hinauf zur Mittelstation, von der aus verschiedene Routen abgehen. Hauptroute ist die Freeride-Strecke mit insgesamt knapp 2,15 Kilometern und 18 Sprüngen. Northshore und Singletrail können dann in Teilabschnitten befahren werden. Es fehlen noch Schoner, Helm, Ersatzteile oder Bikerklamotten? In der „Specialized-Bikestation“ auf dem Gelände gibt es alles, was das Bikerherz begehrt!

 

Baumwipfelpfad

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Das Baumei vom Baumwipfelpfad (c)Tourismusbüro Neuschönau

Auf insgesamt 1,3 Kilometern kann im Bayerischen Wald die Natur in bis zu 25 Metern Höhe aus einer neuen Perspektive betrachtet werden. Der längste Baumwipfelpfad der Welt schlängelt sich durch einen Bergmischwald aus Fichten, Tannen und Buchen. An sechs “lebendigen” Stationen wird den Besuchern viel Interessantes über den Lebensraum Wald vermittelt. Absolut Schwindelfreie können sich außerdem an Seil- und Wackelbrücken, Trapezen und Balancierbalken austoben. Und wem das auch noch nicht genug ist, der findet sein Highlight vermutlich in dem überdimensionalen, 44 Meter hohen Baumei. Eine Rampe innerhalb der Konstruktion windet sich 500 Meter lang an drei uralten Bäumen vorbei, die das zentrale Element dieses architektonischen Meisterwerkes darstellen. Oben angekommen wartet ringsum eine Plattform die einen spektakulären Ausblick bietet. Das atemberaubende Panorama aus Bayerischem Wald und Böhmischem Wald wird an schönen Tagen sogar noch vom nördlichen Alpenhauptkamm untermalt.

 

Breitachklamm

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Breitachklamm (c) Anton Straßer

Vor knapp 10.000 Jahren begann durch Schneeschmelzen die sagenhafte Entstehung der Breitachklamm. Mit dem Ausbau dauerte es dann jedoch noch bis 1905. Pfarrer Johannes Schiebel, der die bis dahin unzugängliche Breitachklamm auf eigene Faust erkundete, entschied, dass dieses atemberaubende Naturspektakel unbedingt der Menschheit zugänglich gemacht werden müsse. Und Pfarrer sei Dank, kann sich heute jeder selbst davon überzeugen welche Naturgewalten hier am Werk waren und es immer noch sind. Wer sich dem Rauschen nach auf den (gut gesicherten) Pfad durch die Klamm begibt, spürt förmlich die Kraft des Wassers, das über die Jahrtausende faszinierende Gebilde in das Gestein geschliffen hat. Spätestens bei einem Blick nach oben bringen die atemberaubenden, teils über 100 Meter hohen Wände auch den letzten Besucher ehrfürchtig zum Staunen. Die Breitachklamm ist übrigens Sommer wie Winter begehbar. Nur im Frühjahr und Herbst ist sie wegen des rasant ansteigenden Wasserpegels geschlossen. Während die Klamm im Sommer übersät ist von grünen Moosen und Farnen, schlüpft sie im Winter in ein elegantes weißes Kleid und ist kaum wiederzuerkennen. Überall hängen Eiszapfen von den Steinen und eingefrorene Wasserfälle verwandeln sie in eine glitzernde Landschaft aus Schnee und Eis.

 

Klettern in der Fränkischen Schweiz

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Die Fränkische Schweiz ist eins der besten Klettergebiete Europas

Kaum eine andere Region in Deutschland ist so geschaffen zum Klettern wie die Fränkische Schweiz! Mit ihren markanten und teils bizarren Felslandschaften finden sich Kletterer, egal ob Anfänger oder Profi, im reinsten Paradies wieder. Über 5000 Routen jeder Schwierigkeitsstufe bieten genug Möglichkeiten sich über Tage die Hände wund zu kraxeln. Darunter sind teils weltberühmte Routen von namenhaften Kletterern, die selbst den größten Cracks Schwierigkeiten bereiten dürften. Aber nicht nur die nahezu unbegrenzten Möglichkeiten und das perfekte Kalkgestein machen die Fränkische Schweiz zu der Pilgerstätte schlechthin, sondern vor allem auch das besondere Ambiente. Unberührte Natur, die abwechslungsreiche Landschaft, schnuckelige Orte und nicht zuletzt lokale Spezialitäten wie Kellerbier und Schäufele oder der heimische Kuchen prägen den unvergleichlichen Charakter dieser Region.

Wenn euch diese Auswahl noch nicht reicht, gibt es auf den Seiten von Bayern Marketing noch viele weitere Outdoormomente. Von Surfen bis Klettern über Mountainbiking und Wandern ist für jeden das Richtige dabei. 

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